Samstag, 22. Oktober 2011

Gasometer Oberhausen


Der Gasometer in Oberhausen wurde zwischen 1927 und 1929 errichtet. Mit seinen 117 Metern Höhe und 68 Metern Durchmesser war er der größte Gasbehälter in Europa. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Gasometer durch Bombenangriffe schwer beschädigt und 1945 stillgelegt. Bei Reparaturarbeiten 1946 geriet er in Brand und musste bis auf das Fundament abgebaut werden. Der Gasometer war danach von 1949 bis 1988 in Betrieb.
1993/94 wurde der Gasometer zu Europas höchster Ausstellungshalle umgebaut. Seit seinem Umbau dient der Gasometer Oberhausen als Raum für Kulturveranstaltungen und gilt heute als eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal und auf der „Route der Industriekultur“ verzeichnet.

Die Ausstellung „Magische Orte“ im Gasometer Oberhausen umfasst die 7 Weltwunder der Antike, die 7 Weltwunder der Neuzeit, architektonische Meisterwerke sowie großartige Monumente der Natur.

Die Sieben Weltwunder der Antike

Die *Pyramiden von Gizeh* (Cheops-, Chephren- und Mykerinos-Pyramide). Sie sind das einzig erhaltene Weltwunder von den sieben Weltwundern der Antike und entstanden etwa zwischen 2620 bis 2500 v. Chr.

Der *Leuchtturm von Alexandria* (Pharos). Er war der erste und höchste Leuchtturm, soll etwa 115 bis 160 Meter hoch gewesen sein und wurde etwa 299 bis 279 v. Chr. erbaut.

Die *Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon* war eine terrassenförmig angelegte Gartenanlage in Babylon am Euphrat (im heutigen Irak) gelegen.

Der *Koloss von Rhodos*, eine über 30 m hohe, monumentale Bronzestatue des Sonnengottes Helios (griech. Sonne), die 292 v. Chr. nach zwölfjähriger Bauzeit vollendet und in der Inselhauptstadt Rhodos aufgestellt wurde

Der *Tempel der Artemis in Ephesos* (der größte Tempelbau der Antike). Artemis ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Waldes und die Hüterin der Frauen und Kinder. Sie zählt zu den zwölf großen olympischen Göttern.

Die *Zeusstatue des Phidias von Olympia* (sitzende Kolossalstatue des Zeus im 456 v. Chr. Fertiggestellten Zeustempel von Olympia). Die Statue hatte eine Höhe von über 12 m, war auf einem inneren Gerüst aus Eisen, Gips und Holz aufgebaut, außen mit Gold, Elfenbein und Ebenholz und mit gegossenem farbigen Glas und Edelsteinen verziert. Sie zeigte Zeus als weisen, gütigen, alten Mann, der auf einem Thron sitzt.

Das *Mausoleum von Halikarnassos* war das prächtige Grabmal von Maussolos, dem persischen Statthalter und Kleinkönig von Karien (gelegen im heutigen Bodrum, im Südwesten der Türkei), ca. 368 bis 350 v. Chr. errichtet.



Die Sieben Weltwunder der Neuzeit

Die *Chinesische Mauer*, eine (nach der letzten Messung) 8851,8 km lange Grenzbefestigungsanlage in der Volksrepublik China. Erste mauerartige Grenzbefestigungen entstanden wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. als Schutz gegen die sich untereinander befehdenden Chinesen.

Die *Christus-Statue* auf dem Corcovado-Berg in Rio de Janeiro in Brasilien (Cristo Redentor). Die Statue ist 30 Meter hoch und steht auf einem 8 Meter hohen Sockel. Die Spannweite der Arme beträgt 28 Meter. Sie wurde 1931 eingeweiht.

Die *Felsenstadt Petra* in Jordanien

Die *Inka-Ruinenstadt Machu Picchu* in Peru (Anden)

Die *Maya-Pyramide (Kukulkan-Pyramide) von Chichén Itzà* auf der Halbinsel Yucatàn in Mexiko

Das *Kolosseum* in Rom, ein Amphitheater zwischen 72 und 80 n. Chr. erbaut, ist es heute eines der Wahrzeichen der Stadt

Das *Taj Mahal-Mausoleum* im indischen Agra

Übrigens distanzierte sich die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) von der Umfrage für die 7 neuen Weltwunder, da sie nicht wissenschaftlich gestützt war, sondern es sich dabei um eine private Medienkampagne handelte, bei der die Stimmabgabe online oder per Telefon erfolgte.









Regenwaldbaum (Skulptur)





















Die Metéora Klöster, auf mächigen Felskegeln in Thessalien (Griechenland) im 14. Jh. erbaut




Das Minarett von Samarrra (Irak)


Der Leuchtturm von Alexandria




Freiheitsstatue von Amerika


Der Koloss von Rhodos







Pont du Gard (bei Nîmes)


Golden Gate Bridge in San Francisco


Holocaust Mahnmal in Berlin


Guggenheim Museum in Bilbao







Kolossaler Fuß mit Sandale (Italien, 1. Jh. n. Chr.)



Monumentalstatue von Kaiser Konstantin (oder Konstantin I., war von 306 bis 337 römischer Kaiser)








Pyramiden von Gizeh (Sphinx mit Chephren-Pyramide)


Nofretete (Hauptgemahlin des Pharao Echnaton (Amenophis IV.), 14. Jahrhundert v. Chr.)














Verklärungskirche in Kishi (Russland)



Stabkirche (Kirchen in Holzkonstruktion, überwiegend in Skandinavien)



Felsenkirchen von Lalibela (Äthiopien)








Imam-Moschee von Isfahan (Iran)



Freitagsmoschee von Isfahan (Iran)



Taj Mahal (Tadsch Mahal)





Mausoleum von Halikarnassos



Parco dei Mostri Bomarzo






Darstellung der "Hängenden Gärten der Semiramis" in Babylon





Die Moais, kolossale Steinstatuen auf der Osterinsel



Erd- und Mondgöttin, aztekisch (Mexiko, 1000-1250 n. Chr.)



Aztekische Mosaik-Schlange (ursprünglich aus Mexiko)



Pyramide des Kukulcán, in Yucatán (Mexiko)



Glaspyramide im Innerhof des Louvre