Freitag, 8. Juli 2011

Leipzig

Sowjetischer Pavillon, Alte Messe







Völkerschlachtdenkmal



Panometer im Regen

Panometer

Alte Messe

Alte Messe

Volkspalast 2007

Volkspalast Kuppel

Volkspalast Kuppelhalle, Foto © Christian B.

Volkspalast Kuppelhalle, Foto © Christian B.

Owls (mit Puppenvideo) im Volkspalast/Kantine


Raison D'être in Schaubühne Lindenfels





Kühltürme Raffinerie Leuna, Foto © Christian B.

Kühltürme Raffinerie Leuna, Foto © Christian B.



Auf dem Weg nach Leipzig, in einem geliehenen Auto, fuhr vor mir ein alter schwarzer Mercedes mit einem Dead Kennedys Aufkleber. In freudiger Erwartung auf einen weiteren WGT-Besucher fuhr ich hinterher, musste jedoch bei einem ungeplanten Überholmanöver feststellen, dass es sich statt eines WGT-Besuchers um eine ältere Dame handelte.

Anschließend hatte ich das Vergnügen hinter einem am rückwärtigen Teil eines LKWs angebrachten Gummihuhn herzufahren.

Die Verkehrshinweise lieferte auf dieser Strecke übrigens „Radio Brocken“.

Nach der, wie ich dachte, erfolgreichen Suche und Ankunft auf dem Parkplatz des angestrebten Hotels, führte ich ein etwas weniger erfolgreiches Telefongespräch mit meinem Freund, das da lautete: „Ich bin da!“ Er: „Nein bist du nicht!“ Ich: „Bin ich doch!“ Das ging so lange bis wir uns erstaunt gegenüber standen.

In der Zeit zwischen zwei Konzerten auf dem alten Messegelände, beschlossen wir in einem nahegelegenen Einkaufszentrum etwas zu essen. Als ich mir beim Studieren der Speisekarte die Lesebrille aufsetzte, bemerkte C. „So siehst du intelligenter aus!“

Meine erfolglosen Diätversuche begannen mit einem Espresso aus einer Blümchentasse und endeten mit einem Auberginenauflauf und einem Stück Pizza von meinen beiden Begleitern.
Auf dem Flachbildschirm an der Wand lief ein Video von den „Stones“. Mick Jagger gab sich bauchfrei und mit Sixpack und das in seinem Alter, wie ich verblüfft verstellte. „Plastik-Sixpack“, warf C. ein.

Später, wir stellten uns gerade an für ein weiteres Konzert, brach mein Freund in Gelächter aus. „Sieh mal, da steht ein „Minipli-Vampir“! rief er. Und tatsächlich, was wir zu Sehen bekamen, war ein stark geschminktes Wesen mit sehr krausen kurzen Haaren und einem altertümlichen Umhang.


C. pflegt einen meist liebevollen Umgang mit seinem Navigationsgerät, genannt „Lisa“. Nach zwei Tagen stieß ein weiterer Freund zu uns, und wir stellten fest, dass auch er eine Lisa zur Gesellschaft hatte. Merkwürdig war nur, dass beide Lisas unterschiedliche Routen für das gleiche Ziel vorschlugen. Der Vollständigkeit halber bekam C’s Lisa auch noch einen Nachnamen und heißt seitdem Lisa Tom-Tom.

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