Dienstag, 24. August 2010

Nachbarn und Spannweiten

Mein Nachbar (von nebenan) kennt keine Scheu, sich alle 5 Minuten etwas auszuleihen. Die Spannweite reicht vom Backpapier bis zum Auto (das ich in dem Fall zum Glück inzwischen verkauft habe). Die physische Spannweite des Nachbarn ist ähnlich breit. Von eher kleinem Wuchs, aber dafür extrem fitnessgestählt, ist es ihm unmöglich, seine muskelbepackten Arme eng an den Körper zu bringen.

Während er sein Anliegen vortrug (diesmal wollte er etwas auf meinem Drucker ausdrucken), blies er sich immer weiter auf, so das sich seine Arme mehr und mehr vom Körper abspreizten, bis ich schließlich Zweifel hatte, dass er in dem Zustand durch meine Haustür passen würde. Schließlich willigte ich ein, ihn drucken zu lassen. Er ließ die Luft wieder ab und seine Spannweite schrumpfte wieder zu einem haustürtauglichen Format zusammen.

1 Kommentar:

  1. Dazu muss ich etwas in meinen Blog schreiben,denn das Fenster im Schlafzimmer schaut direkt auf das Fenster gegenüber....des Nachbarn also,da ich nicht einsehe,auf mein Licht zu verzichten,und ich notgedrungen auch oft in diesem Zimmer sein muss.....hat der Nachbar nun meist sein Rollo so gut wie unten...das lässt Raum für Phantasien,was bringt ihn wohl dazu,immerzu seinen Rollo unten zu haben?....er muss ganz depressiv sein,vor Dunkelheit.....

    Ich glaube ,Dein Nachbar hat da ein reges Interresse an dir,das war sicher eine Mordsunsicherheit,die sich in seinem Körper Spiegelte..

    AntwortenLöschen