Freitag, 6. August 2010

Die lange Nacht der Bremer Museen 2010 (ein Rückblick)

Die neo-dadaistische Ausstellung eines Bremer Sammlerpaares in der Weserburg namens „Chronische Fluxitis“ der Kunstbewegung „Fluxus“ umfasst z.B.:

1 Brett mit Nägeln und Gummibändern
1 gebratene Fischgräte auf Pergament in einem Holzbehälter mit Glasfenster (Joseph Beuys)
1 Backstein mit Griff
1 elektrische Zahnbürste mit Gebiss
1 Flasche mit herausschauendem Korkenzieher
1 zerbrochener Kleiderbügel
1 Autoreifenpyramide
1 Guckloch für Voyeure (Türspion mit Frauenakt dahinter)

Laut Wikipedia ist Fluxus eine internationale Kunstrichtung der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts und nach dem Dadaismus der zweite elementare Angriff auf das Kunstwerk, das im herkömmlichen Sinn abgelehnt wurde und als „bürgerlicher Fetisch“ galt. Was zählte, war die schöpferische Idee.



Besser gefiel mir die Ausstellung „Go for it“ von 2008 aus der Olbricht-Kollektion.

Diese Ausstellung beinhaltete Gegenwartskunst mit den Themen Körper, Tod, Religion, Sexualität und Schönheit, oft auf provokante Art dargestellt.









Leider sind mir die Künstler unbekannt, bis auf Otto Dix mit seinem Lustmord. Die Fotos sind mit dem Handy fotografiert, deshalb die schlechte Qualität. Aber Hauptsache, man kann sich von den Bildern "ein Bild machen".

Besonders faszinierend fand ich die Wunderkammer, untergebracht in einem komplett schwarzen Raum. Angestrahlte Gegenstände wie Tierpräparate, Mineralien, anatomische Modelle, Messinstrumente, Korallen und Muscheln kamen dadurch äußerst wirkungsvoll zur Geltung.





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