Freitag, 30. Juli 2010

Ehrenmal

Auffallend ist, wenn man Richtung Friedberg/Hessen fährt, ein imposantes, monumentales Gebäude. Ein Ehrenmal soll es sein und gleichzeitig ein Wasserturm. Im Erdgeschoss befindet sich angeblich eine Ehrenhalle für die Gefallenen des 1. Weltkriegs, eingeweiht 1932, ersteres wäre noch persönlich festzustellen. Von expressionistischem Formverständnis wird gesprochen und gleichzeitig auf die mit dem Adolfsturm gemeinsame „Butterfassform“ hingewiesen. Nun, der Adolfsturm wirkt vergleichsweise zierlich dagegen. Fragt sich nur, warum ausgerechnet in einer Kleinstadt wie Friedberg so ein klobiges Ehrenmal steht. Aber mir gefällt es.



In dem Zusammenhang, expressionistischen Formverständnisses entsprechend, gibt es auch noch einen anderen Turm (ganz und gar nicht in der „Butterfassform“). Der Niedersachsenstein in Worpswede. Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung, aber umstritten in der ursprünglich zugedachten Funktion, als Kriegsdenkmal für Gefallene des 1. Weltkriegs. Entworfen von Bernhard Hoetger, Standort Worpswede, Höhe: 18 m, eingeweiht 1922.


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