Donnerstag, 1. Juli 2010

Landleben

Um endlich unseren Traum vom Landleben verwirklichen zu können, hatten meine Nachbarin und ich einen Besichtigungs-Termin in einem Bauernhaus mit Nebengebäuden und Garten.

Das Haus war recht groß und hatte zwei Haustüren. „Da sind ja zwei Haustüren,“ rief ich erstaunt. „Ja“, sagte meine Nachbarin, „eine für uns und eine für den Gerichtsvollzieher“...

Zwei Tage später, klingelte mein Telefon. Es war meine Nachbarin, die meinte, „hm, der Vermieter sagte, unsere Katzen würden wahrscheinlich an der Dorfstraße ziemlich schnell plattgefahren werden.“ „Aber macht doch nichts“, sagte meine Nachbarin „wenn die platt sind, sind die auch besser stapelbar und passen beim nächsten Umzug besser in die Kartons“.

Das Haus wurde schließlich an eine „Telefon-Seelsorgerin“ vermietet.

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